Nach Ansicht der CDU müssen die hier wohnenden Familien jedoch auch die Rahmenbedingungen vorfinden, welche die Familienplanung unterstützt und den Familien keine Steine in den Weg legt. „Es kann nicht sein, dass Familien bis zu einem Jahr auf einen U3-Krippenplatz warten müssen. Die Eltern haben einen Rechtsanspruch und die Stadt eine gesellschaftliche Aufgabe, deshalb fordern wir den Bau weiterer Kindertageseinrichtungen vorrangig mit Krippenplätzen“, so der Fraktionsvorsitzende Manfred Jordis. Es darf nicht vom Glück abhängen, ob man einen Kinderbetreuungsplatz findet. Gerade für die Kleinsten (unter Dreijährigen) besteht momentan ein unzureichendes Angebot an Krippenplätzen. Hier ist die Stadt dringend aufgefordert, schleunigst zu handeln und weitere Plätze zu schaffen. In der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung stellte die CDU einen entsprechenden Antrag, um eine weitere Betreuungseinrichtung für Kinder unter 3 Jahren zu planen und möglichst zeitnah zu bauen. Leider wurde dieser Antrag mit den Stimmen von FW/UWG, FDP, SPD und Grünen abgelehnt. Begründet wurde die Ablehnung damit, dass es Bad Nauheim und den Ortsteilen doch gar kein Problem mit fehlenden Krippenplätzen gebe. Die CDU hält dies für falsch, denn sonst müssten Eltern nicht bis zu einem Jahr auf einen Krippenplatz warten. Deshalb wird die CDU Bad Nauheim dieses Ziel, dass die Stadt ausreichend Betreuungsplätze für U3 und Ü3 bereitzustellt, weiterhin intensiv und mit Nachdruck verfolgen. Ängste, das eigene Kind einmal quer durch die Stadt fahren oder gar den Berufswiedereinstieg nach hinten verschieben zu müssen, sollten nichts sein, womit sich die Eltern herumschlagen müssen. Jeder, der auf einen Krippenplatz für sein Kind angewiesen ist, sollte möglichst auf eine Zusage bei einer Kindertageseinrichtung im eigenen Stadtteil vertrauen können. Bereits in der Kindertagesstätte bilden sich Freundschaften zwischen den Kindern, weshalb es für einen späteren Übergang in die Grundschule nicht unerheblich ist, in welche Kindertagesstätte die Kinder gegangen sind, um dann mit den gemeinsamen Freunden in eine Grundschule zu gehen. Eltern möchten idealerweise nicht nur entscheiden, ob ihre Kleinkinder eine Betreuungseinrichtung besuchen sollen, sondern auch welche. Hierfür muss unsere Stadt eine deutlich größere Anzahl an U3-Plätzen anbieten. Der weitere Ausbau der Kinderbetreuung muss somit eine höhere Priorität erhalten, fordert die CDU.

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