Werner Ruf, dessen Bioland -Rosen weit über die Wetterau hinaus bekannt sind, kann als Pionier des Bio -Anbaues betrachtet werden. Seine etwa 440 Hühner liefern den Dünger für Standrosen und auch für weitere landwirtschaftliche Produkte, die von ihm direkt vermarktet werden. Schnittrosen sind in Steinfurth seltener geworden. In Ostafrika hingegen findet der Rosenanbau unter guten klimatischen Bedingungen statt. Diese werden dann aber mit Flugzeugen nach Europa gebracht und dann dort vermarktet. Da die Qualität durch die guten Klimavoraussetzungen in Ostafrika gut ist, stellen die Endkunden bedauerlicherweise oft die Bedenken bezüglich der Umweltverträglichkeit zurück, wie ein Rosenfachmann erläuterte. Im Zentrum der Gespräche , an denen auch Stadtverordnetenvorsteher Oliver von Massow und die Magistratsmitglieder Sonja Rohde, Klaus Dietz und Armin Kreuter teilnahmen, stand die mögliche Entwicklung am Steinfurther Ortseingang aus Richtung Kernstadt. Die Christdemokraten wünschen sich dort einen Markt, der möglichst viele regionale und saisonale Produkte anbietet. Die Wege, wie dieses Ziel erreicht werden kann, wurden besprochen. Das Ziel der Einbindung regionaler Produkte wird in den damit befassten Gremien weiter verfolgt. Seitens der dafür wichtigen Stadtverordnetenfraktion war deren stellvertretender Vorsitzender Sebastian Schmitt mit von der Partie.

Im Anschluss fand noch ein Termin am Steinfurther Sauerborn statt, wo die Verpflichtung
auf Testung der Wasserqualität in den letzten Jahren nicht mehr erfüllt wurde.
Die CDU will weiterhin darauf hinwirken, dass Parlamentsbeschlüsse, die regelmäßige Aufgaben nach sich ziehen, auch nach Jahren noch umgesetzt werden. Das Schild „Kein Trinkwasser“ sei zwar eine billige Lösung, komme aber dem Stadtverordnetenbeschluss vom 24.2. 2011 zur Einbeziehung in die vierteljährige Trinkwasseruntersuchung nicht ansatzweise nach, wie Ortsbeiratsmitglied Detlef Schultheis klarstellte. Außerdem wartet man zunehmend ungeduldiger auf einen Hinweis auf den Sauerborn, der die vorhandenen Parkplatzschilder ergänzen soll. So soll auch der vorbeifahrende Autofahrer auf den Ruhepunkt aufmerksam gemacht werden.

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