Oliver von Massow zeichnet ein hoher Sinn für konsensorientiertes Arbeiten aus. Er ist bereits in der dritten Legislaturperiode Mitglied des Stadtparlaments und seit 2006 Abgeordneter im Wetterauer Kreistag. Die CDU-Fraktion sieht in Oliver von Massow einen Garanten für unparteiische und sachorientierte Debattenkultur und für Transparenz der politischen Entscheidungsprozesse.
In diesem Sinn hat die Koalition in der heutigen konstituierenden Sitzung gegen Anträge der FW/UWG und FDP gestimmt, die auf eine Verkleinerung des Magistrats und des Ältestenrates abzielen. Die CDU spricht sich mit ihren Koalitionspartnern dagegen aus, weil sie in der bestehenden Anzahl der Stellvertreter/-innen des Stadtverordnetenvorstehers (6) bzw. der ehrenamtlichen Magistratsmitglieder (10) eine angemessene Abbildbarkeit der Mehrheitsverhältnisse sieht. Uns ist daran gelegen, dass Entscheidungen von Gremien, die weitgehend aus ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern bestehen, auf möglichst breiter Basis gefällt werden. Konsensorientierung bedeutet hier für uns, dass diese Basis sämtliche politische Gruppierungen adäquat und nicht nur symbolisch widerspiegelt.
Die beantragte Verkleinerung der Gremien empfiehlt sich ebenso wenig aus Kostengründen, weil der Antrag der FW/UWG und FDP ausschließlich die Reduzierung der ehrenamtlich tätigen Mitglieder vorsieht. Der CDU-Fraktion geht es daher weder im Magistrat noch im Ältestenrat darum, kostenträchtige Posten zu erhalten, sondern um eine breit angelegte Beteiligung der stetig anwachsenden Bürgerschaft durch ihre ehrenamtlichen Repräsentanten. Die Verkleinerung der Kreise derer, die freiwillig Verantwortung für unsere Stadt tragen, ist nach unserer Auffassung jetzt genau das falsche Zeichen an die Bürger.

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